Philipp_Ps Arbeitsbilder
Mahlzeit zusammen
Ich will diesen Thread nutzen, um euch mal die Bilder zu zeigen, die ich bei der Arbeit so mache. Immer nur die virtuelle Landwirtschaft wird ja auch mal langweilig
Anfang des Jahres haben wir auf einer Koppel die ursprünglichen Grenzen wieder hergerichtet. Seit der Wende wurde die Koppel, die mitten im Wald liegt, von Betrieben bewirtschaftet, die sich nicht viel aus der Pflege der Feldgrenze machten. Beim Mähen oder Koppel bauen wurde einfach Abstand zum Gebüsch gehalten, was letztendlich dazu führte, dass das Gebüsch teilweise bis zu 6m in die Koppel hineingewachsen ist.
Wir (mein Vater und ich) haben dann einen Traktor genommen und mit der Schaufel alles, was auf die Koppel gewachsen ist, zurück in den Wald geschoben. Das Ganze ging erstaunlich einfach, nur zu dicke Stämme musste ich vorher mit einer Kettensäge durchsägen.
Auf dem freigeschobenem Streifen wurde jetzt zum mittlerweile dritten Mal (Bilder mit dem John Deere) gemulcht, um die restlichen Stämme und Strunken loszuwerden.
Oft habe ich nicht sehr viel Zeit um viele Fotos zu machen, aber ein paar vereinzelte schaff ich dann doch noch
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Zwischendurch musste der Raps unter den Boden gebracht werden. Mein Gespann bestand aus einem John Deere 6170R und einer Pronto 3DC aus dem Jahre 2004. Sie ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, tut aber immernoch gute Arbeit.
Auf insgesamt 85ha musste Raps gelegt werden, größtenteils wurden die Schläge vorher gepflügt, nur auf 9ha gingen wir vorher nur mit einem Tiefengrubber drüber. Grund dafür war, dass die gewählte Rapssorte besonders gut für die Mulchsaat geeignet sein soll und um das zu testen wurden auf dem Nachbarschlag die gleiche Sorte auf gepflügtem Boden gedrillt.
Die Maisernte war dieses Jahr innerhalb von zwei Tagen beendet. Mit Hilfe unserer Nachbarn und eines Lohnunternehmens hatten wir neben Häcksler und Walzschlepper insgesamt 4 Abfahrgespanne mit 8 Anhängern. Wir hatten den Mais relativ hoch gehäckselt, weil wir Angst hatten, nicht alles in unsere Silos zu bekommen und es hat sich als richtige Entscheidung erwiesen. Damit die Maisstoppeln keine Leitungen an den Anhängern beschädigen ist ein Angestellter vom Nachbarbetrieb mit unserem John Deere 6170R und 6m Rotormulcher hinter dem Häcksler gefahren und hat die Stoppeln kurz gemacht.
Da wir bei der Ernte Hilfe von unseren Nachbarn bekamen, war es selbstverständlich, dass wir auch bei ihnen geholfen haben, hier habe ich aber nicht viele Bilder gemacht. Wieder waren wir mit 4 Schleppern und insgesamt 7 Anhängern dabei den Mais von A nach B zu bringen.
Der Walzschlepper kam am zweiten Tag mit einer neuen Gabel zu uns, anstatt mit dem Schild, dass er sonst hatte. Gefallen hat es dem Fahrer nicht. Zum einen ist die Steuerung der Fronthydraulik nicht gut zu bedienen, bei solchen Aufgaben, zum anderen ist die Hydraulik an der Gabel zu klein dimensioniert, um eine volle Gabel zu heben.
Ich hoffe euch gefallen die Bilder und der Einblick in meinen Arbeitsalltag
Ich will diesen Thread nutzen, um euch mal die Bilder zu zeigen, die ich bei der Arbeit so mache. Immer nur die virtuelle Landwirtschaft wird ja auch mal langweilig

Anfang des Jahres haben wir auf einer Koppel die ursprünglichen Grenzen wieder hergerichtet. Seit der Wende wurde die Koppel, die mitten im Wald liegt, von Betrieben bewirtschaftet, die sich nicht viel aus der Pflege der Feldgrenze machten. Beim Mähen oder Koppel bauen wurde einfach Abstand zum Gebüsch gehalten, was letztendlich dazu führte, dass das Gebüsch teilweise bis zu 6m in die Koppel hineingewachsen ist.
Wir (mein Vater und ich) haben dann einen Traktor genommen und mit der Schaufel alles, was auf die Koppel gewachsen ist, zurück in den Wald geschoben. Das Ganze ging erstaunlich einfach, nur zu dicke Stämme musste ich vorher mit einer Kettensäge durchsägen.
Auf dem freigeschobenem Streifen wurde jetzt zum mittlerweile dritten Mal (Bilder mit dem John Deere) gemulcht, um die restlichen Stämme und Strunken loszuwerden.
Oft habe ich nicht sehr viel Zeit um viele Fotos zu machen, aber ein paar vereinzelte schaff ich dann doch noch
Bei der diesjährigen Ernte konnten wir teilweise mit zwei Mähdreschern zeitgleich ernten. Neben der Maschine eines Lohnunternehmers, welche schon seit Jahren bei uns erntet, konnten wir auch zwei Tage lange einen neuen Case-Mähdrescher testen, einen Case IH 7140 AxialFlow mit einem 7,62m Schneidwerk. Leider konnten wir den Case nur im Raps, in der Triticale und im Roggen testen. Wir hätten ihn gerne noch im Weizen gehabt, um zu sehen, wie das Stroh wird.
Beim dritten Schnitt im Gras hatten sich ein paar Störche nicht von unseren lauten Maschinen stören lassen und habe ganz seelenruhig Futter gesucht.
Beim dritten Schnitt im Gras hatten sich ein paar Störche nicht von unseren lauten Maschinen stören lassen und habe ganz seelenruhig Futter gesucht.
Zwischendurch musste der Raps unter den Boden gebracht werden. Mein Gespann bestand aus einem John Deere 6170R und einer Pronto 3DC aus dem Jahre 2004. Sie ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, tut aber immernoch gute Arbeit.
Auf insgesamt 85ha musste Raps gelegt werden, größtenteils wurden die Schläge vorher gepflügt, nur auf 9ha gingen wir vorher nur mit einem Tiefengrubber drüber. Grund dafür war, dass die gewählte Rapssorte besonders gut für die Mulchsaat geeignet sein soll und um das zu testen wurden auf dem Nachbarschlag die gleiche Sorte auf gepflügtem Boden gedrillt.
Die Maisernte war dieses Jahr innerhalb von zwei Tagen beendet. Mit Hilfe unserer Nachbarn und eines Lohnunternehmens hatten wir neben Häcksler und Walzschlepper insgesamt 4 Abfahrgespanne mit 8 Anhängern. Wir hatten den Mais relativ hoch gehäckselt, weil wir Angst hatten, nicht alles in unsere Silos zu bekommen und es hat sich als richtige Entscheidung erwiesen. Damit die Maisstoppeln keine Leitungen an den Anhängern beschädigen ist ein Angestellter vom Nachbarbetrieb mit unserem John Deere 6170R und 6m Rotormulcher hinter dem Häcksler gefahren und hat die Stoppeln kurz gemacht.
Da wir bei der Ernte Hilfe von unseren Nachbarn bekamen, war es selbstverständlich, dass wir auch bei ihnen geholfen haben, hier habe ich aber nicht viele Bilder gemacht. Wieder waren wir mit 4 Schleppern und insgesamt 7 Anhängern dabei den Mais von A nach B zu bringen.
Der Walzschlepper kam am zweiten Tag mit einer neuen Gabel zu uns, anstatt mit dem Schild, dass er sonst hatte. Gefallen hat es dem Fahrer nicht. Zum einen ist die Steuerung der Fronthydraulik nicht gut zu bedienen, bei solchen Aufgaben, zum anderen ist die Hydraulik an der Gabel zu klein dimensioniert, um eine volle Gabel zu heben.
Ich hoffe euch gefallen die Bilder und der Einblick in meinen Arbeitsalltag

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